Urlaubsfeeling bewahren

Das Urlaubsfeeling bewahren – so geht’s!

Nach der Ferienzeit sind Printmagazine und die Online-Welt überschwemmt mit Artikeln dazu, wie man sich die Urlaubsbräune am besten bewahrt. Dazu kann ich leider nicht viel beitragen. Ich werde nämlich nicht besonders braun. Weder auf Bali noch auf Borkum. Höchstens etwas rot. Aber ich fahre natürlich trotzdem gerne weg. Ich liebe dieses Special-Urlaubs-Feeling, das einem fernab des Alltags überkommt. Freiheit pur. Ohne Sorgen und Probleme, die sich Zuhause eingeschlichen haben, sich für ein paar Tage ganz neu erfinden, oder wenigstens das Gefühl haben, dass das möglich ist, Genuss und Inspiration tagein tagaus, Neues entdecken. Das ist für mich Urlaub. Für euch auch? Wenn ja, habe ich anbei ein paar Tipps für euch, wie man sich diese Gefühle mindestens bis in den Herbst hinein bewahrt:

1. In einem Italien Urlaub vor gefühlt 100 Jahren habe ich ein Zitronen-Oliven-Shampoo benutzt, das mich noch heute in die Toskana zurückversetzt, wenn ich es rieche. Ich weiß verrückterweise auch noch, welches Shampoo meine Schwester und meine Freundin damals mit dabei hatten. Was ich damit sagen will: Düfte sind wahre Erinnerungsfüllhörner. Um sich mit den Sinnen in die entspannte Zeit zurückzubeamen, kann das Urlaubs-Shampoo, -Duschgel oder die -Creme enorm hilfreich sein, finde ich.

2. Neue Eindrücke kann man sich ja auch Zuhause schaffen, oder? Ich liebe es, im Urlaub die Welt neugierig zu entdecken und zu bestaunen. An jeder Ecke erwartet mich was Neues und Unerwartetes. Und Zuhause kennt man alles!? Nein, eben nicht! Mein Tipp, um die urlaubige Neugierde zu bewahren: Mit offenen Augen durch die Stadt gehen, das Heimat-Viertel auf sich wirken lassen und Architektur und Szenerien beobachten. Eben so, als sei man ein Tourist und die Heimat ein unbekanntes Fleckchen Erde.

3. Wenn man in Spanien am Strand liegt, sind die meisten Sorgen weit weg. Überschreitet man zuhause hingegen die heimatliche Türschwelle scheinen sie einen schon wieder zu erwarten. Das muss ja eigentlich nicht sein. Ich weiß, natürlich gibt es Probleme, die sich nicht wegignorieren lassen. Probleme, für die man eine Lösung finden muss. Dennoch hilft es bei den meisten Sorgen und Grübeleien ja nun tatsächlich nicht, wenn man den lieben langen Tag daran denkt, oder? Dann doch lieber hin und wieder an die spanische Sonne denken. Wenn sich Probleme immer wieder aufdrängen können, warum nicht auch die guten Momente?

4. Was macht man im Urlaub selten? Richtig: Im Hotel oder in der Ferienwohnung auf der Couch rumgammeln und die Zeit ungenutzt verstreichen lassen. Man genießt die Momente bewusst, nimmt sich was vor und freut sich an den kleinen Dingen, die man so erlebt. Für Zuhause gilt das auch: selbst in stressigen Arbeitszeiten lässt sich ein kleiner, erholsamer Spaziergang integrieren oder am Wochenende ein Ausflug in die Umgebung oder ins Museum planen. Urlaubsfeeling im Kleinen eben.

5. Den Urlaub mit in den Alltag nehmen. Ich nehme mir gern aus dem Urlaub ein kleines Souvenir mit. Das ist jetzt natürlich keine bahnbrechende Idee, ich weiß. Aber wenn ich zuhause meinen Topfuntersetzer aus Portugal benutze, oder meiner Schwester zum Rauchen den Aschenbecher aus Schweden hinstelle, werde ich automatisch an meine Zeit dort erinnert. Und an das Ferien-Gefühl, das ich dort hatte. Das gleiche gilt für Fotos, die ich entweder ausdrucke und an die Wand hänge oder als Bildschirmschoner auf dem Laptop oder dem Handy einrichte.