Hallo ihr Lieben, wie geht es Euch? Übersteht ihr die Tage derzeit ganz gut? Ich würde euch gern hier immer wieder mit neuen Veranstaltungstipps versorgen und Ideen verraten, wo man gut bummeln kann, welche Geschäfte in Bremen neu sind, in welcher Bar der Rotwein besonders gut schmeckt (im Carlitos in der Neustadt zum Beispiel *unbezahlte Werbung), aber ihr wisst ja… Ist eben grad schwierig. Aber auch wenn die Zeiten blöd sind, kann man ja versuchen, sich die Tage trotzdem schön zu machen. Sollte man sogar!

Ideen, um die Wintermonate (und die f*ing Kontaktbeschränkungen) zu überleben

Es hilft immer (besonders montags), sich ein paar schöne Pläne für den Abend zu machen. Das können ein leckeres Essen sein, ein guter Film oder ein gutes Buch, oder Verabredungen. Aktuell entweder per Videocall oder mit nur einer weiteren Person, zum Beispiel. Auch mit dem Partner/mit der Partnerin oder WG-MitbewohnerInnen lassen sich Dates verabreden, auf die man sich freuen und die man zelebrieren kann. Wie wäre es, Pizza selbst zu machen oder einen richtig tollen Salat, für den man im Restaurant eh zu geizig wäre? Eine andere Idee ist, bei eurem Lieblingsitaliener Essen abzuholen und ihn so zu unterstützen. (Also nicht unbedingt immer nur bei einem großen Lieferservice zu bestellen.)

Kleine Challenges bringen Abwechslung in den Alltag, man kann sich jeden Tag ein wenig herausfordern und den Tag oder die Woche strukturieren. Klassischerweise fangen die meisten von uns im neuen Jahr ja damit an, Sport zu treiben oder sich gesünder zu ernähren. Sicherlich wisst ihr, dass es leichter sein soll, sich kleine Schritte zu überlegen anstatt zu viel zu wollen und dann rasch wieder aufzugeben. Also: eher zweimal die Woche eine halbe Stunde laufen gehen, den Tag hin und wieder mit Yoga beginnen, täglich bewegen und spazieren gehen zum Beispiel. Andere Challenges zielen eher auf unser Miteinander und unsere Umwelt ab (ist doch besonders zurzeit eine nette Idee): jeden Tag ein Kompliment machen, Müll aufsammeln wenn ihr spazieren geht, jeden Tag bewusst den Plastikverbrauch reduzieren und beispielsweise Tomaten ohne Verpackung kaufen oder mal festes Shampoo oder Duschgel ausprobieren.

Eine Zeit, in der wir uns eher mit uns selbst beschäftigen (müssen), ist ideal, um ein neues Hobby zu beginnen! Hobby klingt zwar ein bisschen nach Schulzeit und Freundebücher, aber auch im Erwachsenenalter ist es doch schön, etwas zu haben, das man nur für sich tut. Ohne, dass man dafür bezahlt wird; ohne, dass es vielleicht überhaupt Sinn ergibt. Stricken lernen, Bücher lesen, Spagat üben, malen, Geschichten schreiben – die Möglichkeiten sind schier unendlich. Überlegt mal: was habt ihr früher gern gemacht und was bleibt jetzt neben Arbeit, Haushalt und anderen Verpflichtungen liegen? Oder: was wolltet ihr schon immer mal ausprobieren und habt es nie getan? Vielleicht Ballett?

Ein kleiner (Online) Shoppingbummel geht auch, wenn die Geschäfte weitestgehend geschlossen haben. Schaut mal bei Instagram oder auf den Websites eurer Lieblingsstadtteilgeschäfte vorbei oder geht gezielt auf die online Suche nach Concept Stores in Bremen. Ich verspreche Euch: da gibt es eine Reihe ganz toller Lädchen! Die meisten von ihnen bieten einen Abholservice an. Und das Beste: ihr tut nicht nur für euch was Gutes, sondern auch für die Inhaber der kleinen Geschäfte, die es zurzeit wirklich nicht einfach haben. Buchläden bieten ebenfalls häufig einen Bestellservice an.

So, das sind natürlich alles keine bahnbrechenden Tipps und Neuigkeiten, um trübe Tage zu überstehen. Aber vielleicht helfen sie euch ja ein bisschen und/oder inspirieren euch dazu, euch eigene Gedanken zu machen!

Beitragsbild von Lasse Jensen on Unsplash